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MiniContainer 7 cbm Container RC-Anlage Baustoffe Betontankstelle
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Recycling-Anlage
1) Vertrag zur Übernahme von Bauschutten und Baurest- und Altbaustoffen

Der Übernahmevertrag alle angelieferten Abfallstoffe gem. genehmigtem Stoffkatalog kommt zustande mit der Erklärung von Riedel, das angelieferte Material anzunehmen. Die Annahme dieser Materialien erfolgt durch uns ausschließlich aufgrund dieser Annahme- und Anlieferungsbedingungen.

Diese gilt für alle künftigen Anlieferungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden. Diese Annahme- und Anlieferbedingungen gelten spätestens mit der Anlieferung in unserem Betrieb als anerkannt.

Die Annahmeerklärung erfolgt ggfs. erst dann verbindlich, wenn das angelieferte Material vom Platzmeister nach dem Abkippen kontrolliert und zur Anlieferung genehmigt worden ist, bzw. für nicht identifiziertes Anliefergut erst dann, wenn das zuverlässige Ergebnis einer fachlichen Begutachtung vorgelegt worden ist.

Materialien, die nicht im genehmigten Stoffkatalog enthalten sind, werden nicht angenommen und gelten ohne unsere ausdrückliche Bestätigung auch nach Entladung nicht als angenommen

2) Beurteilung des angelieferten Materials

Das Anliefergut soll nach der mechanischen Aufbereitung der Wiederverwendung zugeführt werden. Alle angelieferten Alt- und Reststoffe müssen daher frei von schädlichen Verun-reinigungen sein.

Verunreinigungen sind im Anliefergut enthaltene Bestandteile, die eine Wiederverwendung aus bautechnischer Sicht oder aus Gründen einer möglichen Umweltbeeinträchtigung (z.B.: Beeinträchtigung von Boden, Luft und Wasser) einschränken oder ganz ausschließen.
Verunreinigungen in diesem Sinne sind:

Farb-, Öl-, Fett- oder Treibstoffe, Teer, Teerpech oder teerpechhaltige Stoffe, Lösungsmittel, Kaltentferner sowie sonstige organische (z.B.: polyzyklische Kohlen-wasserstoffe) und anorganische (z.B.: Salze, Schwermetalle, Asbest) Stoffe.

Alle übrigen Stoffe, die geeignet sind, die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit von Boden, Luft und Wasser nachteilig zu verändern.
Ferner jene Stoffe, die bei der Anlieferung als Verunreinigung im Sinne einer qualitätsmindernden Beeinträchtigung für ein her-zustellendes RC-Material zu betrachten sind.

Dazu können gehören:
Dämmstoffe, asbesthaltige Stoffe, Materialien mit anhaftenden Schadstoffen, Schäume, Kühlmittel, Textilien, Haushaltsabfälle, Medikamente,
schließlich:
alle Schadstoffe, die von Gesetzes wegen einer besonderen Entsorgung zugeführt werden müssen, z.B.:- explosive Stoffe; - radioaktive Stoffe; - toxische Stoffe; - selbstendzündliche Stoffe;- infektiöse Stoffe;- nicht identifizierbare, unbekannte Stoffe .

Das Anliefergut darf nicht aus Produktionsstätten chemischer Werke, von Kokereien, Stahlwerken oder von ähnlichen Industriebetrieben stammen. Besondere Vereinbarungen, auf-grund vorhergehender Prüfung und Nachweis der Unbe-denklichkeit eines solchen Anliefergutes, bleiben vorbehalten.

Die Beurteilung erfolgt erstmals bei der Eingangswägung durch Augenschein. Die zweite Kontrolle erfolgt beim und nach dem Aufkippen sofern durch Augenschein eine zuverlässige Beurteilung nicht möglich war. Die Beurteilung nach dem Aufkippen ist die verbindliche Kontrolle. Das Anliefergut wird vom Platzmeister oder seinem Beauftragten vor und ggfs. nach dem Aufkippen kontrolliert.

Weicht die Beurteilung über Beschaffenheit und anzuneh-mende Eigenschaften des Anliefergutes nach dem Aufkippen von der Beurteilung vor dem Aufkippen ab, wird das Anliefergut neu eingestuft.

Sofern das Anliefergut in keine der möglichen Preisgruppen eingestuft werden kann, oder eine Verwendung nach Ermessen des Platzmeisters offensichtlich nicht möglich ist, wird das Material zurückgewiesen.

Wird das Material nach dem Ablagern für ungeeignet befunden und zurückgewiesen, ist der Anlieferer verpflichtet, die Ladung aufladen zu lassen und unverzüglich vom Betriebsgelände zu entfernen. Entstandene Kosten durch Lagerung und Beladung sind vom Anlieferer zu tragen.

3) Erstellung von Gutachten/Analysen

Ist die zuverlässige Beurteilung auch nach dem Abkippen nicht möglich, kann Riedel dem Anlieferer die Prüfung durch Fachleute anbieten oder die Vorlage eines Unbedenklichkeitsnachweises, erstellt durch ein unabhängiges Prüfinstitut, fordern. Riedel ist dazu jedoch nicht verpflichtet. Riedel berechnet für die Anfertigung eines Gutachtens die Auslagen für den entstehenden Aufwand. Die jeweiligen Kosten für die Anfertigung eines Gutachtens sind in jedem Einzelfall mit Riedel abzustimmen.

Werden Analysen oder Gutachten für ein angeliefertes Material eingeholt, steht es Riedel frei, die vorübergehende Lagerung auf dem Betriebsgelände zu dulden oder einen sofortigen Abtransport bis zur endgültigen, gutachterlichen Beurteilung des Anliefergutes zu verlangen. Alle Kosten für die Zeit einer Zwischenlagerung bis zur endgültigen Beurteilung des Anliefergutes trägt der Anlieferer. Ebenso trägt der Anlieferer jene Kosten, die durch Einholung gesonderter Genehmigungen für die erforderliche Zwischenlagerung von Anliefergut auf dem Betriebsgelände von Riedel anfallen. Ausgeschlossen sind jene Kosten, die Riedel entstehen, um den Lagerplatz eventuellen Auflagen aus einer Genehmigung anzupassen.

Ergibt eine gutachterliche Beurteilung die Unbedenk-lichkeit des Materials und ist dieses zur Verwendung in der Recyclinganlage geeignet, so wird es entsprechend eingestuft und übernommen.

Stellt das Gutachten eine Nichteignung fest, wird das Material endgültig zurückgewiesen.

Alle Kosten, die in Verbindung mit der Erstellung eines Gutachtens beim beauftragten Gutachter entstehen, trägt der Anlieferer. (Beauftragung, Probenahme, Ana-lyse, Erstellung, Vorlage).

Die Materialanalyse des fremdüberwachten Materials kann im Büro eingesehen werden.

4) Preise

Es gelten die am Tage der Anlieferung gültigen Preise zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Preiskate-gorien und Preisangaben für einzelne Materialien können verändert werden, um sich ändernden ökologischen und ökonomischen Anforderungen und Vorgaben gerecht zu werden. Die aktuell gültigen Preislisten können in den Büroräumen abgefragt werden.

Berechnungsgrundlage des zu zahlenden Entgeltes ist das bei Anlieferung festgestellte Gewicht des Anliefergutes. In besonderen Ausnahmefällen (technische Defekte der Wägeanlage) erfolgt die Abrechnung nach m³.

Bei Analysen oder Gutachten sowie Sonderent-sorgung entstehende Kosten trägt der Anlieferer, sofern nicht besondere schriftliche Absprachen getroffen wurden.

Rechnungsbeträge unter € 50,-- sind bei Anlieferung bar zu bezahlen, sofern andere schriftliche Vereinba-rungen nicht getroffen worden sind.

Ein Anliefergut wird als 'grob' eingestuft, wenn die Kantenlänge einer Kante bei flächigem oder kubischem Material mehr als 0,50 m mißt. Die Beurteilung und Einstufung eines fein/grob gemischten Anliefergutes obliegt dem Platzmeister. Die Einstufung als ´grob´ erfordert zusätzlichen Maschineneinsatz.

5) Wiegekosten

Für die Wägung von Fahrzeugen, die weder Material anliefern noch abholen, sondern lediglich die Firmenwaage in Anspruch nehmen werden Wägekosten erhoben.

Diese sind der jeweiligen Preisliste zu entnehmen und können im Büro nachgefragt werden. Beträge aus Wägung sind ohne besondere Absprache inklusiv MwSt. und bar zu entrichten.

6) Angaben des Anlieferers

Der Anlieferer hat das Anliefergut auf das Vorhandensein der in Absatz 2) Beurteilung des angelieferten Materials genannten Stoffe geprüft und sichert verbindlich zu, daß das angelieferte Material von Herkunft und Eigenschaften/Beschaffenheit die geforderten Bedingungen erfüllt.

Der Anlieferer bzw. dessen Erfüllungsgehilfe macht bei der Anlieferung unaufgefordert wahrheitsgemäße Angaben über Herkunft, Beschaffenheit, Eigenschaften und ggfs. Besonderheiten des Anliefergutes. Ferner nennt er unaufgefordert Namen und Anschrift des Anlieferers/Beförderers und das amtliche KFZ-Kennzeichen. Auf Anforderung von Riedel hat der Anlieferer die Eigenschaften seines Anliefergutes, ggfs. in jedem Einzelfall der Anlie-ferung, nachzuweisen.

Der Anlieferer/Beförderer hat die Angaben auf dem Anlieferungsnachweis/Wiegekarte zu unterzeichnen. Wir sind nicht verpflichtet, die Unterschrifts-berech-tigung des Anlieferers/Beförderers nachzuprüfen.

Der Anlieferer/Beförderer versichert, daß das Material von etwaigen Rechten Dritter frei ist.

In jedem Fall kann Riedel bei ungeeignetem Material die Abholung zu jedem späteren Zeitpunkt verlangen.

7) Haftung des Anlieferers

Der Anlieferer haftet uns -unabhängig vom Verschul-den- für alle Schäden, die aufgrund unwahrer Angaben bei der Anlieferung während und nach der Anlieferung des Anliefergutes, auch in Gemischen, entstehen. Insbesondere sind vom Anlieferer / Beförderer alle Kosten für eine ordnungsgemäße Entsorgung eines nach Absatz 2) nicht vertrags-gemäßen Anliefergutes zu tragen.

Desweiteren hat uns der Anlieferer von einer Inanspruchnahme durch Dritte -gleich aus welchem Grunde- freizustellen, sofern diese Inanspruchnahme aufgrund der Anlieferung eines nicht vertrags-gemäßen Anliefergutes erfolgt. Der Anlieferer haftet in diesem Sinne auch für seine Erfüllungsgehilfen. Er verzichtet ausdrücklich auf die Entlastungs-möglichkeiten nach § 831 BGB.

8) Rücktritt und Zurückweisung von angeliefertem Material

Die Zurückweisung des Anliefergutes und der Rücktritt von einer Annahmezusage stehen Riedel nach der Beurteilung des Anliefergutes vor Ort durch den Platzmeister frei wenn:

a) die Herkunft und Eigenschaften des Anliefergutes nicht zweifelsfrei bekannt sind oder noch während der Anlieferung geklärt werden können,

b) das Material nach Augenschein ungeignet erscheint,

c) das Material durch eingeholtes Gutachten im Nachhinein als ungeeignet eingestuft werden muß,

d) negative Auswirkungen auf anderes abgelagertes und geeignetes Anliefergut nicht ausgeschlossen werden können,

e) die vorhandenen Lagerkapazitäten erschöpft sind,

f) technische Defekte eine Verarbeitung des Anliefergutes verhindern.

Ferner gelten als Zurückweisungsgründe, wenn

g) sich der Anlieferer mit Zahlungen aus anderen Leistungen von Riedel in Verzug befindet,

h) Zweifel an der Richtigkeit seiner Angaben zum Anliefergut bestehen,

i) Umstände über den Anlieferer bekannt sind, die an seiner Integrität zweifeln lassen,

j) Umstände höherer Gewalt Riedel an der Annahme von Material hindern.

9) Eigentumsübergang

Der Eigentumsübergang erfolgt mit der Entladung des Anliefergutes an der zugewiesenen Stelle auf dem Betriebs-gelände.

Wird nach der Entladung festgestellt, daß das Anliefergut zu-rückgewiesen werden muß, erfolgt der Eigentumsübergang nicht.

Dies gilt auch für Material, welches zum Zwecke gutachterlicher Beurteilung vorübergehend auf dem Betriebsgelände gelagert wurde.

Bei Annahmeweigerung von Riedel ist der Anlieferer verpflichtet, das Material auf seine Kosten zurückzunehmen/abzuholen.

10) Schlußbestimmungen

Entgegenstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anlieferers wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Abweichungen von unseren Annahme- und Anlieferbedin-gungen sind nur wirksam, sofern sie vor der Anlieferung schriftlich durch uns bestätigt worden sind.

Ist eine Vereinbarung im Rahmen dieser Anlieferungs-bedingungen unwirksam, so bleiben die übrigen und der Vertrag als ganzes unberührt.

Die ggfs. unwirksame Vereinbarung soll durch eine solche ersetzt werden, die dem Sinne der gesamten Vereinbarungen entspricht.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Container, MiniContainer und Transporte
1) Bestellung und Auftrag

Der Vertrag über die Gestellung eines Containers kommt zustande, indem wir die Lieferung zusagen. Bei der Bestellung ist die vorgesehene Beladung mitzuteilen. Für die Folgen unrichtiger und/oder unvollständiger Angaben bei der Bestellung haftet der Auftraggeber. Spätere Abweichungen sind dem Büro unaufgefordert mitzuteilen. Der Auftrag beinhaltet die Gestellung und Abholung des Behälters mit der auftragsgemäßen Ladung. Stellen und Holen in einer Anfahrt führt nicht zu einem Nachlaß.

MiniContainer werden immer zu mehreren für einen festen Preis angeboten (z.B.: bis 4 MiniContainer für einen Transportpreis).

Steht eine Stellfläche für den Container auf privatem Grund nicht zur Verfügung ist der Auftraggeber verpflichtet, sich bei der zuständigen Behörde eine Nutzungsgenehmigung für öffentliche Flächen und für die Dauer der Containeranmietung zu beschaffen.

Wir sind berechtigt, Vorkasse vor Erledigung des Auftrages zu verlangen soweit wir Anhaltspunkte haben , die eine Leistung auf Rechnung nicht gerechtfertigt erscheinen lassen oder wenn Auftraggeber fällige Rechnungen aus vorherigen Leistungen nicht beglichen hat oder wenn der Anschein existiert, dass Auftraggeber die aus dem uns erteilten Auftrag entstehenden Kosten eventuell nicht begleichen könnte. Die Vorkasse ist vor Auftragsdurchführung, spätestens vor Leistungserbringung an der Baustelle zu entrichten. Die Vorkasse darf das erwartete Auftragsvolumen übersteigen. Guthaben aus Vorkasse werden dem Kunden unverzüglich nach Rechnungslegung erstattet.

2) Lieferung / Abstellen

Der Auftraggeber steht dafür ein, dass Zufahrtwege mit schweren LKW befahren werden können. Der Auftraggeber hat für einen geeigneten und genehmigten Stellplatz zu sorgen und übernimmt mit der Anweisung zum Abstellen des Containers die Verantwortung für die Sicherheit und eventuelle Schäden. Für Schäden, die durch Befahren unzureichend befestigter Wege oder durch das Abstellen/Aufnehmen der Container verursacht wurden, haften wir nicht, es sei denn, es liegt grobes Verschulden vor. Zeitangaben zu Lieferung und Abholung werden von uns nach sorgfältiger Schätzung erteilt. Für den Fall, dass mitgeteilte Lieferzeiträume trotz Nachfristsetzung durch den Auftraggeber von mindestens einem Tag nicht eingehalten werden, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten. Weitere Rechte bestehen nicht.

Der Lieferschein ist zugleich Auftragsbestätigung. Der vom Auftraggeber vorgegebene und bestellte Inhalt ist bei Gestellung des Containers auf dem Lieferschein vermerkt. Die Richtigkeit der Angaben wird durch Unterschrift des Empfängers bestätigt. Ist die Baustelle nicht besetzt, oder kann der Fahrer dort einen Beauftragten oder Zeichnungsberechtigten nicht unmittelbar erreichen, sind wir berechtigt, den Container nach eigenem Ermessen zweckmäßig abzustellen und den Gestellungsort spätestens 5 Minuten nach Abstellen des Behälters zu verlassen. Können wir den Container nicht zweckmäßig oder ordnungsgemäß abstellen sind wir berechtigt, die Baustelle ohne Gestellung des Containers spätestens 10 Minuten nach der Ankunft wieder zu verlassen. Die Anfahrt wird abgerechnet.

Mit dem Abstellen wird der Container an den Kunden / Auftraggeber übergeben. Ihm obliegt die Sicherungspflicht, insbesondere aus Auflagen einer Sondernutzungsgenehmigung auch dann, wenn wir erfüllungshalber die Genehmigung beantragt haben, und der Schutz des Containers vor Beschädigungen.

Hat der Auftraggeber einen Lieferschein / eine Auftragsbestätigung nicht erhalten, kann er diese/n beim Betriebsbüro nachfordern, bevor er die Beladung des Containers beginnt. Nimmt er die Beladung des Containers vor, ohne dass ihm ein Lieferschein/Auftragsbestätigung vorliegt, akzeptiert er damit unsere Geschäfts- und Lieferbedingungen auch ohne ausdrückliche Unterschrift.

Die Stornierung eines Auftrages hat rechtzeitig vor Auftragsbeginn, spätestens jedoch 1 Stunde vor Antritt der Auftragsfahrt, bei Frühaufträgen am Nachmittag des Vortages, zu erfolgen. Geht eine Stornierung später ein sind wir berechtigt, den entstandenen Aufwand gemäß Preisliste abzurechnen.

3) Beladung des Containers

Die Beladung hat gemäß dem uns erteilten Auftrage nur mit den auf dem Lieferschein abgedruckten Ladungsinhalten zu erfolgen. Im Zweifelsfalle hat sich der Auftraggeber vor Befüllung und Abholung von Containern beim Betriebsbüro zu informieren. Die Container dürfen maximal randvoll geladen werden. Bei schweren Ladegütern darf das Gesamtgewicht des Containers nicht überschritten werden. Entsprechende Hinweise auf dem Lieferschein zur Ladungshöhe innerhalb des Containers sind unbedingt zu beachten. Die äußeren Abmessungen des Containers dürfen von Ladung nicht überschritten werden. Auskünfte der Fahrer zur Zulässigkeit eines Ladegutes erteilt ausschließlich das Betriebsbüro; Auskünfte des Fahrers sind nicht verbindlich.

4) Vertragswidrige Beladung

Weicht das Ladegut nach Einschätzung durch uns, Deponie- oder Verwerterbetrieb von der bei Auftragserteilung benannten Ladung ab, sind wir zur Nachberechnung gemäß Anlieferungsnachweis berechtigt und können zusätzlich einen Aufschlag für entstandenen Mehraufwand erheben.

Wir behalten uns vor den Auftraggeber aufzufordern, die Vertragswidrigkeit oder Unzulässigkeit der Beladung innerhalb von 2 Tagen ab Benachrichtigung, ggf. weiterer 2 Tage Nachfrist, zu beseitigen. Dazu sind wir jedoch nicht verpflichtet. Danach wird ohne weitere Rücksprache nach Liste abgerechnet.

5) Unzulässige Beladung

Sie umfasst zunächst alle unter „Preisgruppen“ nicht genannten Stoffe. Wir sind berechtigt, bis zur Entleerung des Containers durch den Auftraggeber eine zusätzliche Nutzungsentschädigung zu erheben. Entleert der Auftraggeber den Container trotz Nachfristsetzung nicht, sind wir ohne weitere Rücksprache zur kostenpflichtigen Entsorgung berechtigt.

6) Container-Standzeit

Dies ist die regelmäßige Zeitspanne zwischen Lieferung und Abholung des Containers.
Muldencontainer: Die Nutzungszeit von 5 Kalendertagen ist im Preis enthalten
MiniContainer: Die Nutzungszeit von 14 Kalendertagen ist im Preis enthalten.
Der Tag der Anlieferung ist zugleich der 1.Miettag. Wir sind berechtigt, ab dem 1. Tag nach der Nutzungszeit Miete zu berechnen.

7) Abholung des Containers

Auftraggeber informiert uns vor Abholung des Containers wahrheitsgemäß über von der Bestellung ggf. abweichende Inhalte.

Bestehen für den Auftraggeber Zweifel hinsichtlich der Zulässigkeit der von ihm geladenen Abfallstoffe, so hat er sich im Betriebsbüro vor Abholung des Containers Klarheit zu verschaffen. Er stellt uns von allen Ansprüchen frei, die Dritte gegen uns erheben, im Zusammenhang mit der vertragswidrigen Abfallart auf dem Container und ggf. deren Schädlichkeit vor, während oder nach dem Transport des beladenen Containers inkl. der Entladung am Verbringungsort.

Ort der Anlieferung und Abholung des Containers müssen identisch sein. Eigenmächtiges Umstellen von Containern kann zu Mehrkosten führen.

Der Fahrer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Inhalt und Ladung und Gewicht des Containers zu kontrollieren. Der Fahrer ist berechtigt, den Abtransport zu verweigern, wenn wegen der Ladung ein ordnungsgemäßer Transport nicht gesichert ist. Bis zur korrekten Herstellung der Ladung wird der Container als vermietet betrachtet. Nimmt der Auftraggeber die erforderlichen Maßnahmen nicht vor, sind wir zum Rücktritt vom Auftrage, unter Abrechnung der bis dahin entstandenen Kosten, berechtigt.

Kann der Container aus Gründen die der Auftraggeber zu vertreten hat, nicht aufgenommen und abgeholt werden, können wir den Transport verweigern.

Ist nach der Erteilung des Holauftrages an uns erkennbar, dass Auftraggeber die anfallenden Kosten nicht ausgleichen kann oder ausgleichen will, sind wir berechtigt, den Container nicht abzufahren. Wir sind ferner berechtigt, dem Auftraggeber eine Frist zur Entleerung des Container zu setzen. Hält er diese nicht ein, sind wir berechtigt, den Container am Ort der Beladung zu entleeren. Unser Aufwand wird gemäß dieser AGB abgerechnet.

8) Eigentumsübergang

Der Eigentumsübergang am Containerinhalt erfolgt:

a) bei zulässiger Beladung mit Aufnahme des Containers und Verlassen der Baustelle/des Grundstückes zum Zwecke des Abtransportes, soweit uns die Inhalte der Ladung wahrheitsgemäß bekannt waren.

b) bei unzulässiger Beladung im Sinne von Pos.5 und bei unwahren Angaben über die Ladung erfolgt kein Eigentumsübergang.

Der Eigentumsübergang erfolgt ferner nicht, wenn die Abfallstoffe nicht entsorgt werden können, und zwar auch dann nicht, wenn die Abfallstoffe ohne genaue Kenntnis der Zusammensetzung zunächst durch uns abtransportiert worden waren, in der Annahme, dass es sich um die vereinbarte Beladung handelte.

9) Preise/Abrechnung

Die Abrechnung unserer Leistung besteht aus Transportpreis, Ladungspreis und ggf. Miete und Sonderkosten bei verursachtem Mehraufwand.

Der Transportpreis beinhaltet An- /Abfahrt mit Aufstellung und Abholen des Containers. Die Miete fällt an, wenn der Container über die mietfreie Zeit hinaus aufgestellt ist. Mehraufwand fällt an bei vertragswidriger Beladung.

Die Preise für Leistungen der Riedel Recycling GmbH gem. jeweils gültiger Preisliste sind verbindlich. Die Kosten für die Gestellung eines Containers sind abhängig von der Entfernung (Zonen). Vergebliche Anfahrten und Leerfahrten werden mit mindestens dem halben Gestellungspreis abgerechnet.

Die Preise von Deponie oder Verwerterbetrieben sind unverbindlich. Zwischen Auftragsannahme und -ausführung dort erfolgte Erhöhung oder Verminderungen werden dem Kunden weitergegeben.

Es bestehen verschiedene Preisgruppen für Abfälle zur Verwertung und zur Beseitigung. Eine von der Bestellung abweichende Beladung führt zu Mehrkosten. Feinanteile im Ladungsgut können einen Aufpreis bewirken. Im Falle der Beladung des Containers mit Materialien aus verschiedenen Preisgruppen wird stets die teurere Preisgruppe berechnet.

Festpreise werden nur für in der Preisliste ausgewiesene Abfallstoffe vereinbart. Alle anderen Abfälle oder Leistungen werden gewogen. Der Auftraggeber trägt alle Folgekosten aus vertragswidriger Beladung wie z.B. Erstellung von Gutachten, Analysen, Sonderdeponierungen u.ä.

Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils am Tage der Lieferung gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

10) Zahlungsbedingungen

Alle Zahlungen für unsere Leistungen sind ohne anderslautende schriftliche Vereinbarungen sofort nach Rechnungserhalt fällig.

Vorauskasse ist stets vor der Auftragserbringung zu leisten. Alle Preisangaben verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

11) Erfüllungsort

Erfüllungsort ist für Zahlungen in jedem Fall der Firmensitz. Gerichtsstand ist Moers

12) Schlussbestimmungen

Im übrigen gelten unsere „Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen“. Entgegenstehenden Allgemeinen Geschäfts- oder Einkaufsbedingungen des Auftraggebers wird hiermit vorsorglich ausdrücklich widersprochen.

Geschäfts- und Lieferbedingungen für Transporte

Soweit zutreffend und aus praktischen Gründen übertragbar, gelten die vorstehenden Bedingungen für die Gestellung von Containern, Transporten und Krandienstleistungen insbesondere für Bestellung, Auftrag, Termine, Lieferung, Haftung des Auftraggebers, sowie für Zahlung und Zahlungsbedingungen.

1 Ziegel / Beton sortenrein 4 - wie vor mit bindigen Feinanteilen 7 Altholz > Sortenrein ist günstiger
2 - wie vor vermischt 5 Erdreich, Aushub, Boden 8 Gartenabfälle > Vermischt ist teurer
3 - wie vor mit sandigen Feinanteilen 6 Bims / Gips / Gasbeton Grundregel: 9 Baustellenabfälle > schadstoffhaltig ist am teuersten

Auflistung zeigt nicht absolute Preise, sondern nur die Preisniveaus zueinander. Auch dieses kann marktbedingt schwanken und ist daher beispielhaft

Riedel Recycling GmbH, Am Pattberg 20, 47445 Moers, Tel. 02841/9820-0, Fax 02841/9820-16, email: info@riedel-recycling.de